Bericht aus dem Gemeinderat vom 13. Januar 2020

Teaser-Logo Attenkirchen - Aus dem Gemeinderat

Beschlüsse aus der nicht-öffentlichen Sitzung vom 2. Dezember 2019

 

i-Pads für Gemeinderäte
Das digitale Ratsinformationssystem ist bereits verwaltungsintern in der Anwendung. Damit die Gemeinderäte das System künftig nutzen können, hat das Gremium jetzt der Auftragsvergabe für die Lieferung der nötigen Endgeräte zugestimmt. Angeschafft werden 15 iPads mit Stiftfunktion, 15 iPens sowie passende Hüllen. Der Auftrag für die Endgeräte in Höhe von 7.336, 35 Euro brutto geht an die Firma CANCOM GmbH aus Scheppach. Die Hüllen liefert die Firma KAVAJ GmbH aus Rostock zu einem Gesamtpreis von 636,17 Euro brutto.

 

Schutzausrüstung für Feuerwehrler
Die Freiwillige Feuerwehr Attenkirchen bekommt eine Ergänzung der persönliche Schutzausrüstung 17 Brandschutzjacken und 17 Brandschutzhosen, jeweils mit entsprechendem Zubehör. Den Auftrag für die Ausrüstung in Höhe von 16.811,13 Euro hat der Gemeinderat an die Firma Fireliner GmbH aus Weinstadt vergeben. Kürzlich fand eine Anprobe für alle aktiven Feuerwehrleute statt, geliefert wird die Ausrüstung dann bis April diesen Jahres.

 

Auftrag für Bestandsvermessung vergeben
Der Gemeinderat hat den Planungsauftrag für die Bestandsvermessung im Zuge des  Neubaus des Feuerwehrgerätehauses sowie der Erschließung des Baugebiets „Oberes Straßfeld“ vergeben. Den Auftrag in Höhe von rund 596 Euro vergab das Gremium an die Firma Höpfinger GmbH & Co.KG - Dienstleistungen für Infrastruktur aus Ampfing. (Weitere Neuigkeiten zum Feuerwehrhaus gibt es weiter unten)

 

Informationen und Beschlüsse aus der öffentlichen Sitzung vom 13. Januar 2020

 

Info-Fahrt in den Leuchtenpark
Die Gemeinde wird in den nächsten Jahren ihre Straßenbeleuchtung sanieren und ökologischer gestalten. Um eine bessere Entscheidungsgrundlage für die Auswahl der Leuchten zu haben, fährt  der Gemeinderat im Februar gemeinsam mit Vertretern aus Wolfersdorf und Zolling zum Leuchtenpark der Bayernwerk AG nach Pfaffenhofen.

 

Vermessungen für Alarmausfahrt abgeschlossen

Die Höhenvermessungen für die Alarmausfahrt  vom neuen Feuerwehrhaus auf die B301 sind abgeschlossen. Darüber informierte Bürgermeister Martin Bormann den Gemeinderat. Das Staatliche Bauamt hatte die Vermessungen gefordert. Auch die Prüfungen an der B 301 sind abgeschlossen. Die Bundestraße muss im Bereich der Ausfahrt überplant werden, sagte Bormann. Im nächsten Schritt werden alle Mess- und Planungsergebnisse zusammengeführt.

 

Kein Platz in der Fluglärmkommission

Der Antrag der Gemeinde Attenkirchen auf Mitgliedschaft in der Fluglärmkommission wurde abgelehnt. In einem entsprechenden Schreiben erklärte der Freisinger Oberbürgermeister  Tobias Eschenbacher als Vorsitzender der Kommission, dass das Gremium ohnehin bereits mehr Mitglieder habe, als ursprünglich angedacht. Zudem würden durch die Mitgliedschaft von Zolling und Haag im Rahmen der Verwaltungsgemeinschaft Zolling auch die Belange Attenkirchens vertreten werden. Eschenbacher kündigte aber an, eine Messstation in Thalham aufzustellen. Bürger aus dem Ortsteil fühlen sich vom Fluglärm stark belästigt und hatten die Mitgliedschaft angeregt. Mehr zur Fluglärmkommission.

 

Vorerst kein MVG-Rad für Attenkirchen
Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) möchte ihr Mobilitätsprojekt MVG-Rad ausbauen. Es sollen auch im ländlichen Raum Leihräder zur Verfügung gestellt werden für die Fahrt zum nächsten Bahnhof. Die Investitionskosten für die Gemeinde würden sich – je nach Anzahl der Räder und Radständer – zwischen 6.000 Euro  und 34.000 Euro belaufen. Für den Betrieb fallen jährlich noch Kosten zwischen 5.000 und 10.000 Euro an (abzüglich der Leihgebühren). Der Gemeinderat lehnte eine Beteiligung vorerst ab, nachdem sich Bürgermeister Martin Bormann auf einer Infoveranstaltung tiefergehend mit dem Projekt auseinandergesetzt hatte. Alle Mietradsysteme seien defizitär, eine Förderung erhalte man erst, wenn man das Mietrad in ein System aus drei Stationen  – zum Beispiel Car-Sharing und Bus – einbindet. Das Gremium  will nun die weitere Entwicklung abwarten. Zu diesem Zeitpunkt mache eine Beteiligung noch keinen Sinn, da die Strecken, die damit zurückgelegt werden müssten, noch zu weit sind.

 

Radweg nach Gütlsdorf und Hochstraße gewidmet
Der Radweg Attenkirchen-Gütlsdorf ist auf rund 400 Metern zwischen der Hochstraße und der Kreisstraße FS 16 asphaltiert und hergerichtet. Nun hat der Gemeinderat den Weg zu einem beschränkt-öffentlichen Radweg gewidmet. Genutzt werden darf er zu fuß, auf dem Rad und von landwirtschaftlichen Fahrzeugen.

Außerdem hat man die Hochstraße im Bereich zur Einmündung auf den Radweg auf einer Länge von rund 300 Metern zur Ortsstraße gewidmet.

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