Bericht aus dem Gemeinderat vom 7. Dezember 2020

Informationen und Beschlüsse aus der öffentlichen Sitzung vom 7. Dezember

Teaser-Logo Attenkirchen - Aus dem Gemeinderat

Informationen und Beschlüsse aus der öffentlichen Sitzung vom 7. Dezember 2020

 

Umstellung auf LED
Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Attenkirchen auf LED verzögert sich. Wie Bürgermeister Mathias Kern berichtete, ist ein Zulieferer der Bayernwerk Netz AG insolvent gegangen. Die Vertragsbedingungen inklusive der 16 Prozent Mehrwertsteuer bleiben aber für die Gemeinde bestehen.

 

Martinsgänse statt Martinsumzug
Einen Martinsumzug gab es heuer nicht, deshalb haben Gemeinderätin Veronika Wiesheu (Beauftragte für Familie, Kindergarten und Schule) und Bürgermeister Mathias Kern sich ein süßes Trostpflaster für die Kinder überlegt: An alle Kinder aus Krippe, Kindergarten und Grundschule in Attenkirchen haben die beiden Martinsgänse verteilt. Für das gemeindliche Personal gab es auch noch welche obendrein.

 

Vandalismus in Thalham
Im Ortsteil Thalham ist es in den letzten Monaten zu vermehrten Vandalismusschäden gekommen. Die Polizei hat in mehreren Fällen ermittelt. Man geht davon aus, dass eine örtliche Kinder- bzw. Jugendgruppe für die Taten verantwortlich ist.

 

Angepasster Volkstrauertag
Auf Grund von Corona musste heuer auch der Volkstrauertag anders gestaltet werden.  Nach dem Gootesdienst hatte Bürgermeister Mathias Kern gemeinsam mit Günther Schmitz, dem Vorsitzenden des Attenkirchener Krieger- und Soldatenvereins, einen Kranz zu Ehren der Gefallenen am Kriegerdenkmal niedergelegt. Der traditionell im Anschluss stattfindende Attenkirchener Kriegerjahrtag konnte leider nicht stattfinden.

 

Post ans Christkind
Die Gemeinde Attenkirchen hat einen guten Draht zum Christkind. Deshalb steht nun in der Ortsmitte ein roter Weihnachtsbriefkasten. Bis 20. Dezember können die Kinder dort ihre Weihnachtspost an das Christkind abgeben und werden auch einen Antwortbrief mit einem kleinen Geschenk bekommen. Wichtig: Absenderadresse nicht vergessen! Bürgermeister Mathias Kern bedankt sich bei der Beauftragten für Familie, Kindergarten und Schule sowie der federführend Verantwortlichen Lisa Maier.

 

Plätzchen statt Adventsfeier
Weil der Seniorenadvent, den die Gemeinde traditionell mit der Pfarrgemeinde gemeinsam ausrichtet, heuer ausfällt, war es den Beauftragten für Soziales und Senioren, Christine Krojer, Wally Braun und Petra Hobmeier wichtig, den Senior*innen dennoch eine Freude zu machen. Also gibt es süße Weihnachtspost. Verteilt werden die kleinen Leckereien von den Gemeinderäten und der Nachbarschaftsinitiative „Attenkirchen hilft“ an alle Gemeindebürger*innen ab 65 Jahren. Im Sommer soll es dann gemeinsam mit der Pfarrei ein Grillfest im Pfarrgarten geben.

 

Fernsehbeitrag über Attenkirchen
Attenkirchen kommt ins Fernsehen. Im Mittelpunkt des Beitrags des BR steht das Kirchturmkreuz, dass nach einem Sturmschaden erst repariert werden musste. Jetzt wird es wieder auf der Turmspitze thronen. Das ist dem BR einen Beitrag wert. Im kommenden Jahr dann soll außerdem ein 45-minütige Reportage über Attenkirchen und seine Historie gezeigt werden.

 

Wasserzweckverband Baumgartner Gruppe prüft eigene Wasserversorgung
Der Wasserzweckverband Baumgartner Gruppe ist laut Bürgermeister Mathias Kern irritiert über das Vorgehen seines Geschäftspartners, dem Wasserzweckverband Hallertau. Der kündigte nämlich wegen zahlreicher Investitionen eine Erhöhung der Preise für Frischwasser an und forderte vom Wasserzweckverband Baumgartner Gruppe, sich zudem an den Investitionen zu beteiligen. Das Problem: Die Baumgartner Gruppe hat davon aus der Zeitung erfahren, ein direktes Gespräch hat der Zweckverband Hallertau zuvor nicht gesucht. Von aktuell 50 Cent auf 84 Cent pro Liter Frischwasser sollen die Gebühren angehoben werden. Die Baumgartner Gruppe, in der auch Attenkirchen Mitglied ist, bezieht das Wasser vom Wasserzweckverband Hallertau. Der Vertrag läuft noch bis Ende 2021. Verbands- und Werkausschuss der haben sich darauf verständigt, auf die Einhaltung dieses Vertrages zu bestehen sowie mit dem Hallertauer Verband das Gespräch zu suchen, zugleich aber auch Möglichkeiten zu prüfen, eine Wassergewinnung mit eigenen Brunnen umzusetzen.

 

Ja zum Tagungs- und Wellnessbereich und zusätzlichen Parkplätzen in Gütlsdorf
Ein Gastronom und Betreiber einer Pension in Gütlsdorf darf seinen bestehenden Betrieb erweitern. Der Unternehmer stellte einen Antrag, das Dachgeschoss des Gebäudes mit drei zusätzlichen Gästezimmern sowie einem Tagungs-und Wellnessbereich ausbauen zu dürfen. Der Gemeinderat stimmte zu, forderte aber eine umfassende Begrünung im Bereich der Parkplätze. So kann der Bauherr den Anforderungen im Bebauungsplan nachkommen. Im ersten Dachgeschoss sollen drei Zimmer mit je rund 50 Quadratmetern entstehen, außerdem ein Tagungsbereich mit vier Räumen für maximal 28 Personen sowie ein offener Bereich für mobiles Arbeiten. Die Räume darüber möchte der Unternehmer zu einem Wellnessbereich mit Sauna ausbauen. Die geforderten 100 Stellplätze kann er nachweisen.

 

Neue Gigabit-Offensive
Die Gigabit-Offensive des Freistaats geht mit einem weiteren Förderverfahren in eine neue Runde und der Gemeinderat hat entschieden, fachlich prüfen zu lassen, ob sich eine Beteiligung für die Gemeinde Attenkirchen lohnt. Der neue Fördertopf dient dazu, bayernweit möglichst flächendeckend für private Haushalte Internetgeschwindigkeiten von mindestens 100 Mbit und für Gewerbeflächen von mindestens einem Gigabit pro Sekunde zur Verfügung zu stellen. Mit dem neuen Förderverfahren können nun die die Übertragungsrate für jede Adresse geprüft werden, anschließend könnte die Gemeinde über eine Online-Plattform die Erschließung ihrer Gemeinde ausschreiben. Es ist auch möglich, nur Teilbereiche, zum Beispiel Gewerbegebiete oder bestimmte Ortsteile, auszuschreiben. Grundsätzlich will man den Ausbau des Breitbandnetzes fördern, das entschied der Gemeinderat. Das aktuelle Förderverfahren ist komplex, daher hat das Gremium außerdem beschlossen, sich fachliche Unterstützung zu holen. Für 6.473, 60 Euro brutto wird die Firma IK-T Manstorfer und Hecht aus Regensburg einen Überblick verschaffen über die aktuelle Situation der Übertragungsraten im Gemeindegebiet. Die Kosten dafür werden zu 100 Prozent aus Fördermitteln bezahlt. Auf Basis der Ergebnisse kann der Gemeinderat dann entscheiden, ob sich eine Beteiligung an dem Förderverfahren lohnt und in welchem Ausmaß. Grundsätzlich stehen in diesem Fördertopf pro Gemeinde maximal sechs Millionen Euro zu Verfügung.

 

Bäume für den Spielplatz „Am Bachfeld“
Weil der Sandkasten des Spielplatzes im Gebiet „Am Bachfeld“ frei und in einem gepflasterten Bereich liegt, ist es im Sommer zum Spielen für die Kinder zu heiß. Deshalb schlug die Wählergruppierung WIR vor, einen Baum zu pflanzen, der für Schatten sorgt. Scheinbar ist dieser Wunsch hinausgetragen worden in den Ort, denn bis zur Gemeinderatssitzung hatte sich bereits ein anonymer Spender gemeldet. Er will eine Vogelkirsche für den Spielplatz stiften. Damit der Sandkasten sowie die Rutsche künftig gut beschattet werden, entschied der Gemeinderat, zusätzlich einen zweiten Baum – einen Feldahorn - zu pflanzen. Im Frühjahr will das Gremium samt Bürgermeister die beiden Schattenspender selbst einsetzen. Die Aktion wird von Gemeinderat Anton Westermeier koordiniert.