Bericht aus dem Gemeinderat vom 02. März 2020

Informationen und Beschlüsse aus der öffentlichen Sitzung

Teaser-Logo Attenkirchen - Aus dem Gemeinderat

Es gab keine nichtöffentlich gefassten Beschlüsse aus der Sitzung im Februar zur Bekanntgabe.

 

Informationen und Beschlüsse aus der öffentlichen Sitzung vom 2. März 2020

 

Sturmschäden beseitigt
Das Sturmtief Sabine hatte auch im Gemeindegebiet Attenkirchen ihre Spuren hinterlassen. Umgeknickte Masten, umgeworfene Bäume – die Mitarbeiter des Bauhofs sowie die Freiwillige Feuerwehr waren engagiert im Einsatz, um die Schäden schnellstmöglich zu beseitigen. Dafür dankte Bürgermeister Martin Bormann noch einmal ausdrücklich.  Er selbst war übrigens ebenfalls im Einsatz: Als Sportkletterer hat er auf dem Dach des Gemeindezentrums selbst Hand angelegt. Das hatte der Sturm teilweise abgedeckt.

 

Fluglärm-Messstation für Thalham
Auch wenn Attenkirchen keinen Sitz in der Fluglärmkommission bekommt, die Beschwerden der Thalhamer Bürger über den Fluglärm zeigt dennoch Wirkung.  Der Flughafen hat zugesichert, im kommenden Herbst für etwa vier bis sechs Wochen eine mobile Messstation in dem Ortsteil aufzustellen. So können genaue Daten zur Lärmbelastung gesammelt werden.

 

Geschwindigkeitsreduzierung in Gütlsdorf
Die Anwohner von Gütlsdorf fordern schon lange eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h an der Ortsdurchfahrt. Bisher hat der Landkreis das abgelehnt und hielt die Begrenzung auf 60 km/h für ausreichend. Nach kurzer Diskussion ist man sich im Gemeinderat darüber einig geworden, einen erneuten Antrag an den Landkreis zur Geschwindigkeitsreduzierung auf 50 km/h zu stellen. Eine ähnliche Situation gab es in Attenkirchen im Bereich Wertstoffhof und Bachfeld II. Dort galten bisher 80 km/, der Abschnitt ist nun auf 50 km/h begrenzt.

Stromkosten für Defi  in Brandloh
Im Ortsteil Brandloh  wurde ein neuer Schaukasten aufgestellt und daneben ein neuer Stromkasten errichtet, um den Defibrillator dort anzuschließen.  Die anfallenden Stromkosten werden direkt über die Gemeinde Attenkirchen abgerechnet.

 

Ortsumfahrung Attenkirchen: Zukunftsprozess angestoßen
 Lärm und Durchgangsverkehr belasten nicht nur die Anwohner an der Ortsdurchfahrt der B 301 in Attenkirchen. Der Wunsch nach einer Ortsumfahrung oder verkehrslenkende Maßnahmen für die Ortsdurchfahrt ist daher schon lange immer wieder Thema.  Jetzt hat der Gemeinderat mit vier Gegenstimmen entschieden, dass beim Staatlichen Straßenbauamt ein grundsätzlicher Antrag auf eine Ortsumfahrung eingereicht werden soll, um so die Chancen auf eine Berücksichtigung in der Zukunft zu erhöhen. Bereits im Jahr 2012 stellte die Gemeinde einen Antrag auf verschiedene Maßnahmen wie Flüsterasphalt, Geschwindigkeitsreduzierung oder eine Fußgängerbrücke auf Höhe der Kirche. Das Staatliche Bauamt Freising sah jedoch keine Notwendigkeit dafür und lehnte den Antrag ab. Weil die Gemeinde  nicht locker ließ, stellte man  schließlich eine Vorampel zur bestehenden Ampel in der Ortsmitte auf. Doch mit Blick auf den Flughafenzubringer aus dem Norden und die stetig wachsende Pendlerzahl will man sich für die Zukunft rüsten. Zwar wird der Antrag auf eine Ortsumfahrung aktuell nicht im Bundesverkehrswegeplan bis 2030 berücksichtigt, aber damit ist nun ein offizieller Prozess angestoßen, den die Gemeinde weiter verfolgen will.

 

SpVgg Attenkirchen erhält Zuschuss für Aufsitzrasenmäher
Die Pflege der Sportplätze der Spielvereinigung Attenkirchen ist zeitaufwändig. Deshalb genehmigte der Gemeinderat nun einen Zuschuss in Höhe von 8000 Euro für einen Aufsitzrasenmäher für die Spielvereinigung. Allein mit den beiden Plätze in Attenkirchen sind die Platzwarte während der Saison von Mai bis August zwei Mal pro Woche sechs Stunden lang beschäftigt, dazu kommen noch die Plätze in Thalham und Oberappersdorf. Der vereinseigene Spindelmäher ist kaputt, bisher hat man die Arbeit mit einem Leihgerät des Bauhofs bewältigt. Doch da kollidierten die Verleihzeiten immer wieder mit den Trainingszeiten. Um den Ablauf zu vereinfachen, will die Spielvereinigung nun einen eigenen Aufsitzrasenmäher kaufen. 16.000 Euro brutto kostet das Gerät laut Antrag. Die Hälfte davon schießt nun die Gemeinde zu.

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