Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 16. September 2019

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Teaser-Logo Attenkirchen - Aus dem Gemeinderat

Beschlüsse aus der nicht-öffentlichen Sitzung vom 29. Juli

 

Öffentlicher Feldweg nach Pischlsdorf wird saniert
Der öffentliche Feldweg, der vom Feuerwehrhaus Attenkirchen etwa 2 Kilometer lang nach Pischlsdorf und Berging führt, soll saniert werden. Als Material dienen dabei etwa 900 Tonnen gefräste Tragschicht von der Berghaselbacher Straße in Wolfersdorf,  die die Gemeinde Wolfersdorf kostenlos an die Gemeinde Attenkirchen abgibt. Zur Sanierung und zur Verwendung des Materials gab der Gemeinderat seine Zustimmung und ermächtigte Bürgermeister Martin Bormann zur Auftragsvergabe.

 

Informationen und Beschlüsse aus der öffentlichen Sitzung vom 16. September

 

Warteliste für Krippenplatz
Kindergarten und Kinderkrippe sind in Attenkirchen gut ausgelastet. Bürgermeister Martin Bormann informierte den Gemeinderat, dass alle 106 Kindergarten- sowie alle 25 Krippenplätze belegt sind und für das Jahr 2020 schon eine Warteliste für die Krippe existiert.

 

Lernen in drei „Flexiklassen“
109 Kinder besuchen derzeit die Grundschule Attenkirchen und sind in sechs Klassen aufgeteilt. Darüber informierte der Bürgermeister das Ratsgremium. Dabei sind von den sechs Klassen drei sogenannte „Flexiklassen“ in denen die Kinder die ersten beiden Schuljahre auch auf drei Jahre ausweiten können. Zudem gibt es eine jahrgangskombinierte Klasse für die Stufen drei und vier, in der 18 Kindern gemeinsam lernen.

 

LED für die Spielvereinigung
Künftig wird auf dem Hauptplatz sowie auf dem Trainingsplatz der Spielvereinigung Attenkirchen unter LED-Licht gespielt. Die alten Quecksilberdampflampen der Flutlichtanlage hat man im Zuge der Sanierung ausgetauscht gegen LED. Das bringt eine deutliche Stromersparnis von 40 bis 50 Prozent, wie Bürgermeister Martin Bormann die Räte informierte. Ein weiteres Plus: Die Plätze sind nun gleichmäßiger und besser ausgeleuchtet.

 

Forstamt kümmert sich um Gemeindewald
Künftig kümmert sich das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit Sitz in Erding um den Gemeindewald von Attenkirchen. Einen entsprechenden Vertrag hat die Gemeinde mit dem Amt abgeschlossen. Demnach ist bis zum Jahr 2028 das Forstamt Freising zuständig für Pflege und Verkehrssicherung der Waldstücke. 

 

Digitales Ratsinformations-System wird eingeführt
In den Kommunen hält die Digitalisierung Einzug. Seit dem Sommer wird von der Verwaltung das künftig für alle VG-Gemeinden benutzbare Ratsinformationssystem getestet. Über diese Plattform können Gemeinderäte künftig alle Sitzungsunterlagen digital einsehen. Langfristig soll das System die Papierunterlagen ersetzen. Um gut damit Arbeiten zu können und die Betreuung in technischen Fragen so einfach wie möglich zu gestalten, bekommen die Räte alle das gleiche Endgerät – ein  iPad mit Stiftfunktion – leihweise für ihre Amtszeit zur Verfügung gestellt. Um allen den Übergang zum papierlosen Arbeiten so leicht wie möglich zu machen, gibt es nun eine Übergangsfrist, in der beides genutzt werden kann.

 

Planerische Grundsätze zum „Weihersdorfer Feld“ geklärt
Damit der Billingsdorfer Architekt Albert Schneider eine detaillierte Planung des Bebauungs- und Grünordnungsplans für das Baugebiet „Weihersdorfer Feld“ abliefern kann, galt es, ein paar Grundsätze dafür festzulegen. Aus vier planerischen Varianten hatten die Gemeinderäte auszuwählen. Die Vorschläge unterschieden sich hinsichtlich Bebauungsdichte und Art der Erschließung. Mit großer Mehrheit entschied man sich für die Variante mit 17 Parzellen für diesen ersten Bauabschnitt. Die Erschließung erfolgt über die Asamstraße und mündet in einen sich weitenden Platz. Ein provisorischer Wendehammer am Ende der Erschließungsstraße ist zudem eine weitsichtige Entscheidung: für die Realisierung des zweiten Bauabschnitts, der aufgrund von verschiedenen Emissionsproblemen derzeit zurückgestellt ist, lässt sich der Wendehammer problemlos durch die Fortführung der Erschließungsstraße ersetzen. Der Architekt hat nun den Auftrag anhand der Vorentwürfe eine detaillierte Planung für das Gebiet „Weihersdorfer Feld“ zu entwickeln. Dabei soll östlich der Erschließungsstraße die Bebauung entsprechend der Umgebung lockerer gestaltet werden.

 

Weg frei für Feuerwehrgerätehaus im „Oberen Straßfeld“
Der Gemeinderat hat den Weg frei gemacht für den Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Attenkirchen. Neben dem dafür vorgesehenen ca. 2.500 m² großen Grundstück  zwischen der B 301 und Rannertshausen soll zudem noch Wohnbebauung in Form von Einzelhäusern entstehen. Die Gemeinde hat die benötigte Fläche zu den Konditionen des Einheimischen-Modells erworben. Um das hierzu erforderliche Baurecht zu schaffen, stimmte der Gemeinderat einstimmig den notwendigen Änderungen im Flächennutzungsplan zu. Jetzt soll ein Bebauungs- und Grünordnungsplan für das Gebiet unter dem Namen  „Oberes Straßfeld“ aufgestellt werden.

 

Kindergarteneintritt neu geregelt
Wann ein Kind in den Kindergarten eintreten kann, soll zukünftig kindgerechter und individueller entschieden werden können. Dazu stimmte der Gemeinderat einstimmig einer Änderung in der entsprechenden Satzung zu.  Bislang galt die Grundregel, dass nur Kinder zum September eines laufenden Betreuungsjahres in den Kindergarten wechseln können, die bis zum 31. Dezember des gleichen Jahres vier Jahre alt werden. In der Praxis hat diese Regelung nicht nur Probleme mit der Platzvergabe geführt, sie hat auch die individuelle Entwicklung der Kinder außer Acht gelassen. Deshalb hat man die Satzung  wie folgt abgeändert:

„Ein Wechsel von der Kinderkrippe in den Kindergarten während des laufenden Betreuungsjahres ist grundsätzlich mit Vollendung des 3. Lebensjahres möglich. Der Wechsel erfolgt nach den Bestimmungen des § 5 Abs. 2 Sätze 1 und 2 dieser Satzung. Die Gemeinde behält sich im Einzelfall – auf Grundlage der individuellen Entwicklung des Kindes – eine abweichende Entscheidung vor.“

Die gesamte Kindertageseinrichtungsatzung kann man hier nachlesen.

 

Geschwindigkeitsbegrenzung  bei Thalham ausweiten
Nach einem Vorschlag von Gemeinderätin Birgit Salzbrunn lässt Bürgermeister Matin Bormann prüfen, ob die Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 km/h auf einem Teilstück der Strecke zwischen Thalham und Walkertshausen ausgeweitet werden kann. Den Vorschlag machte Salzbrunn, da nach ihren Angaben viele Autos zu schnell fahren würden und so vor allem Fußgänger gefährden würden.  Als Alternative zur Geschwindigkeitsbegrenzung schlug Salzbrunn vor, im Bereich des Häckselplatzes zusätzliche Fußgängerflächen zu schaffen.

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