Siechendorf

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortsnamens erfolgte erst in der Zeit zwischen 957 und 972. Laut Urkunde tauschen der Freisinger Bischof Abraham und der Priester Engilpold Grundstücke. Der Priester Enilpold übergibt sein Eigentum in dem Ort Sigiheresdorf, der nun Haselbach genannt wird, in die Hände des Bischofs bzw. seines vogtes. Es handelt sich dabei um 69 Joch Ackerland, Wiesen, Wälder und um andere Flächen. Zum Ausgleich dafür erhält Engilpold ebenfalls 69 Joch Land, gelegen zu Haindlfing. Wie es Sitte bei den Bayern ist, hat man verschiedene Zeugen an den Ohren gezogen u.a. Rattolt, Sigimuot. Wolfolt, Papo, Engilhart und Meginhart. Soweit der wesentliche Inhalt der Freisinger Urkunde.


Weitere Nennungen:
1411: Siechendarff
1412: Chut Jungemair, Herr von Siechendorf
1582: Siechndorf

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